Wie werden Holzpellets hergestellt und warum sind sie so effizient?
Holzpellets sind gepresste Holzgranulate, die aus Reststoffen wie Schnittgut, Sägemehl und Holzspänen hergestellt werden. Diese Rohstoffe werden unter hohem Druck durch eine Matrize mit Bohrungen gepresst. Der hohe Druck in der Presse erzeugt genügend Wärme, um die im Holz enthaltene Zellulose zu aktivieren, sodass die Pellets ohne Zugabe von Bindemitteln hergestellt werden können. Da die Pellets unter hohem Druck verdichtet werden, weisen sie einen sehr hohen Energiewert auf – höher als der eines massiven Holzscheits.
2 kg Holzpellets entsprechen etwa 1 Liter Heizöl.
Die in Haushaltsöfen verwendeten Pellets haben typischerweise einen Durchmesser von 6 mm und eine Länge von 10 bis 30 mm. Dickere Pellets kommen vorwiegend in Industrieanlagen zum Einsatz und sind häufig von geringerer Qualität.
Es ist besonders wichtig, dass bei der Herstellung der Pellets reine Holzrohstoffe verwendet werden. Das Vorhandensein von Leimen, Reststoffen oder ähnlichen Materialien im Rohmaterial wirkt sich verheerend auf die Qualität der Holzpellets aus.
Die Qualität der Pellets ist wichtig. DINplus (oder Ö-M7135) und EN (europäische Norm) sind die beiden Zertifizierungen, die höchste Qualität bei Holzpellets garantieren.
Ein kurzer Überblick über die Vorteile von Holzpellets:
Neben der behaglichen Wärme eines Pelletofens oder -kessels und seiner einfachen Bedienung bietet das Heizen mit Holzpellets noch einige weitere Vorteile.
- CO2-neutrales Heizen
- bis zu 40 % günstiger als Erdgas oder Heizöl (je nach Preisentwicklung)
- Hoher Heizwert, geringe Aschebildung
- Platzsparend, sauber, sicher und einfach zu bedienen
- Unterstützung der lokalen Wirtschaft
- Deutlich kleinerer ökologischer Fußabdruck als bei fossilen Brennstoffen
- Erneuerbare Energien